Linux – Total-Crash

Natürlich ist nicht Linux gecrasht, sondern meine Distribution, KDE neon.

Was ist passiert?

Ich werde aufgefordert, wichtige Aktualisierungen zu installieren. Ich mache das, werde zum Neustart des Systems aufgefordert, was eigentlich nur passiert, wenn der Kernel aktualisiert wird.

Tja… und das war’s. KDE neon startet nicht mehr, keine Rückmeldung, nichts… tot.

Ich warte sehr lange, ca. eine Stunde, dann starte ich den Rechner neu… nichts, nada, niente, rien, nothing.

Das System ist tot und meine Linux-Kenntnisse, die sooo schlecht nicht sind, reichen nicht aus, um das Ding wieder zum Leben zu erwecken.

Ich bin enttäuscht, nur gut, dass ich dem System keine wichtigen Daten anvertraut habe…

Alice Cooper Live in Frankfurt

Ja, gestern Abend war es so weit. Wir haben Alice Cooper live gesehen und wurden nicht enttäuscht!

Nur ein Handy Foto

Eigentlich bin ich kein Alice Cooper Fan. Ich habe mal das „School’s Out“ Album geschenkt bekommen, es gefällt mir recht gut, ich kenne „Elected“ und „Poison“, das war es schon.

Allerdings hielt ich Alice Cooper immer für eine coole Socke, diese absolut konsequente Trennung von Bühnenfigur und der Privatperson Vincent Damon Furnier fand ich schon immer beeindruckend.

Vor ein paar Wochen saß ich mit meiner Freundin beim Frühstück, sie laß Zeitung und sagte mit einmal, dass Alice Cooper nach Frankfurt käme. Ich sagte, dass man sich den alten Haudegen eigentlich mal angucken sollte. Naja… und wie meine Herzallerliebste so ist, hat sie am selben Tag Karten gekauft. 😉

Das Konzert

Das Negative vorn weg: Die Vorgruppe war grottenschlecht, viel zu laut und der Techniker wusste offenbar nicht, dass es nicht gut klingt wenn etwas übersteuert. Michael Monroe, ich hatte von dem noch nie was gehört, spielte immer das gleiche Lied, so kam es mir vor und verhunzte noch einen Creedence Clearwater Revival Song. Ich war so entsetzt, dass ich sogar vergessen habe, welcher es war. Musikalisch war die Combo unter aller Kanone, der Schlagzeuger spielte auf einem Niveau, wie wir es nach einem halben Jahr Jux-Punk-Band drauf hatten.

Das schienen aber einige gewusst oder geahnt zu haben, denn erst dachten wir, dass die Halle nur zur Hälfte gefüllt war. Nachdem Michael Monroe fertig war, war es auf einmal viel voller…

Alice Cooper

Der „alte“ Mann lieferte! Anderthalb Stunden Show mit allem Drum und Dran, Songs aus seinem aktuellen Album und natürlich ein paar alte Knaller. Ein guter Schlagzeuger, ein Bassist, zwei Gitarristen und eine Gitarristin. Nita Strauss war nicht zu bremsen und wenn es darum ging, die Gitarren mal richtig heulen und pfeifen zu lassen, war Nita ganz vorne dabei.

Alice Cooper war richtig gut drauf, von seinem Alter merkte man nix, die Stimme wie eh und je. Er machte jeden Horror Spaß mit und natürlich kam er in der Zwangsjacke auf die Bühne, wollte das Baby töten und wurde geköpft. Das Billion Dollar Baby lief über die Bühne und noch ein paar andere merkwürdige Gestalten.

„School’s Out“ wurde gegeben und dann war Schluß, die Konzertveranstalter sind heute gnadenlos, schalten das Hallenlicht an und das war’s dann…

Alles in allem ein schöner, lauter Abend, heute morgen gegen neun Uhr war mein Gehör wieder voll da.

Ich wünsche Alice Cooper jedenfalls noch ein langes, gesundes Leben und aus dass er sein Golf Handicap weiter verbessere.

Werbung: Pixelmator Pro

Ohne Geld dafür zu bekommen, möchte ich mal darauf hinweisen, dass die hervorragende Bildbearbeitung Pixelmator Pro (für den Mac) momentan für den halben Preis, nämlich 19,95€ erhältlich ist.

Man kann mit dem Programm ohne große Vorkenntnisse sehr viel aus seinen Fotos herausholen oder sie manipulieren, verfremden und so weiter.

Ich bin lernfaul und kam auf Anhieb gut damit zurecht… Daher: Top Tipp! 😉